TopSharing
Gemeinsam an der Spitze: TopSharing ist Jobsharing in Führungspositionen mit einem explizit definierten Anteil gemeinsam getragener Verantwortung. Das arbeitsorganisatorische Modell TopSharing dient als Planungsinstrument für die Einführung von Jobsharing in Führungspositionen und bei qualifizierten Arbeitsaufgaben. Bei der Erprobung in den Pilotunternehmen hat sich das Modell TopSharing als praxistauglich erwiesen. Die Übersicht der Gestaltungsdimensionen bietet Leitplanken, die im Sinne einer Checkliste angegangen werden können. Die externe Evaluation, die vom Institut für Wirtschaftsforschung der ETH Zürich durchgeführt wurde, bezeichnete die Umsetzung von TopSharing als "sehr erfolgreich" und die Effekte von TopSharing in den Pilotunternehmen als "insgesamt positiv".

Das Modell TopSharing bietet weiter ein Instrumentarium für regelmässige Reflexion und Entwicklungsarbeit im Team. Herzstück des Modells ist ein prozessorientiertes Vorgehen. Dieses ermöglicht die Entwicklung eines gemeinsamen Führungsverständnisses. So wird das vorhandene Potential sowohl für die Organisation als auch für die beteiligten Personen erschlossen und langfristig nutzbar gemacht. Das Modell wird in der Broschüre näher beschreiben.

Der Begriff TopSharing wurde von Julia Kuark und Hans Ulrich Locher 1998 geprägt. Das Modell TopSharing wurde von Autorin und Projektleiterin Dr. Julia K. Kuark, JKK Consulting von der Idee bis zum Abschluss erfolgreich realisiert.
Das Vorprojekt und die Modellentwicklung wurden vom Netzwerk Arbeitsgesellschaft, das Transfer-Projekt wurde vom Verein UND Familien- und Erwerbsarbeit für Männer und Frauen getragen.
Das Gesamtprojekt wurde vom Eidgenössischen Büro für Gleichstellung von Frau und Mann im Rahmen der Finanzhilfen nach dem Gleichstellungsgesetz finanziell unterstützt.